Zahlungen im Netz: Risiken, Betrug & Schutz – darauf müssen Verbraucher achten!

Eine Person bezahlt einen Online-Einkauf am Laptop mit einer Kreditkarte
Die Kreditkarte wird für Online-Einkäufe mit am häufigsten genutzt. Bildquelle: StockSnap / Pixabay

Das Internet gleicht heute einem gigantischen Handelsplatz, auf dem verschiedene Waren, Produkte und Dienstleistungen erworben werden können. Für die anfallenden Zahlungen stehen unterschiedliche Möglichkeiten bereit, aus denen Verbraucher nach den persönlichen Vorlieben auswählen können. Grundsätzlich verfügen die beliebtesten und gängigsten Bezahlmethoden über hohe Sicherheitsstandards, so dass der Risikofaktor relativ gering ist. Dennoch sind Betrügereien im Internet allgegenwärtig. Deswegen müssen Verbraucher stets wachsam sein.

 

Zahlungen in den besten Online-Casinos

Wer im Internet sucht, wird fündig. Der digitale Kosmos beherbergt eine gigantische Produktpalette, die den stationären Handel alt aussehen lässt. Die moderne Gesellschaft bezahlt online für verschiedenste Dienste und Warengüter – von Kleidung über die Reinigungskraft bis hin zu elektronische Geräten. Sogar in Casinos wird online gezahlt. Die Branchenplattform bestesonlinecasino.ch führt diesbezüglich eine Liste seriöser Schweizer Online-Casinos.

 

Bezahlen im Netz – so schützt man sich vor Betrügern!

Egal ob im Online-Casino, auf Amazon oder bei einem kleineren Online-Händler gezahlt wird, Betrügereien sind allgegenwärtig. Sie treten auf verschiedene Arten und Weisen auf und lauern prinzipiell an jeder Ecke. Damit Verbraucher nicht um ihr hart erarbeitetes Geld betrogen werden, müssen einige Regeln während des Online-Einkaufs beachtet werden.

  • Regel #01: Eine gängige Betrugsmasche basiert auf den sogenannten Phishing-Mails. Diese imitieren meist seriöse Online-Anbieter und fordern Verbraucher dazu auf, die persönliche Anmeldedaten beim jeweiligen Anbieter sowie die Bankdaten anzugeben. In der Regel wird diese Aufforderung damit begründet, dass das persönliche Konto gesperrt wurde und eine Verifizierung vonnöten ist. Phishing-Mails enthalten zudem meist einen externen Link, auf den unter keine Umständen geklickt werden darf. Generell darf auf keinen Fall auf die Mail geantwortet werden.
  • Regel #02: Seriöse Online-Händler fragen niemals über ihren Kundenservice nach den persönlichen Daten ihrer Kunden – weder per Live-Chat oder per Mail. Wer in einem Hilfechat nach den persönlichen Kontodaten gefragt wird, darf auf keinen Fall auf die Aufforderung eingehen.
  • Regel #03: Eine sichere Verbindung ist essenziell bei Bezahlungen im Internet. Verbraucher müssen entsprechend auf die Adresse der jeweiligen Website achten. In der Regel starten sichere und seriöse Adressen mit https://www., was externe Zugriffe durch Hacker verhindert.
  • Regel #04: Es empfiehlt sich, stets auf ein Sicherheits- oder Gütesiegel zu achten – etwa von Trusted Shops oder vom TÜV. Solche Siegel verifizieren Anbieter im Netz und bescheinigen ihnen Sicherheit und Seriosität. Doch Vorsicht ist geboten! Betrüger wissen um die Strahlkraft der Siegel und fälschen diese auf Fake-Websites. Die Echtheit kann jedoch über einen Klick auf das jeweilige Siegel überprüft werden.
  • Regel #05: Ein aktuelles Virenschutzprogramm ist nicht zu vernachlässigen, um während des Online-Shoppingtrips ausreichend geschützt zu sein. Denn selbst wenn der Verkäufer oder das Online-Casino seriös ist, können die persönlichen Zahlungsdaten durch einen Virus gestohlen werden.

 

Welche Zahlungsmethoden sind am sichersten?

Per Kreditkarte, auf Rechnung oder doch lieber über einen Online-Zahlungsdienst? Wer im Internet einkauft, hat die Qual der Wahl. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr digitale Bezahlmöglichkeiten aufgetan. Alle haben ihre Daseinsberechtigung und versprechen ein hohes Maß an Sicherheit. Doch welche Methoden sind tatsächlich sicher?

 

Kreditkarte

Eine der gängigsten Zahlungsmöglichkeiten im Internet ist die Kreditkarte. Sie ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Zahlungsabwicklung. Verbraucher müssen in der Regel nur ihre Kreditkartengesellschaft sowie die Karten- und Sicherheitsnummer angeben. Daraufhin wird der Eingang der Zahlung garantiert, so dass die Ware direkt verschickt wird.

Über die Jahre sind Online-Transaktionen via Kreditkarte immer sicherer geworden. Heute versprechen moderne Technologien wie 3D-Secure absolute Sicherheit und verhindern Betrügereien. Hinter der Technik verbirgt sich ein Authentifizierungsverfahren, das den Inhaber der Karte autorisiert.

 

Sofortüberweisung

Die Sofortüberweisung ist ebenfalls sehr verbreitet im E-Commerce. Die Zahlungsart basiert auf den Daten des Onlinebanking und verspricht schnelle sowie sichere Transaktionen. Für die Bezahlmethode bedarf es zwar keiner Registrierung, Phishing-Angriffe sind jedoch per se möglich, sofern auf eine gefälschte E-Mail reagiert wird.

 

Kauf auf Rechnung

Der Kauf auf Rechnung ist eine sehr sichere Methode, um Online-Einkäufe zu bezahlen. Da Verbraucher zunächst die bestellte Ware erhalten, ehe die Zahlung fällig ist, sind sie stets auf der sicheren Seite. Seriöse und vertrauenswürdige Händler und Websites bieten in der Regel den Kauf auf Rechnung an.

 

Bankeinzug oder Lastschrift

Die Bezahlung per Bankeinzug oder Lastschrift ist für Verbraucher sehr bequem. Der Betrag des Online-Einkaufs wird direkt vom persönlichen Bankkonto abgebucht, so dass kein organisatorischer Aufwand entsteht. Üblicherweise wird das eigene Konto direkt nach der aufgegebenen Bestellung belastet. Heißt: Die Ware wird bereits bezahlt, bevor sie vor der Haustür steht. Aus diesem Grund sollte der Bankeinzug oder die Lastschrift nur genutzt werden, wenn es sich um einen vertrauenswürdigen Online-Händler handelt.

Ganz wehrlos sind Verbraucher bei der Zahlungsmethode jedoch nicht. Sollte eine unberechtigte Buchung erfolgt sein, kann diese bei der Bank gemeldet werden. In der Regel wird der jeweilige Betrag ohne große Probleme wieder zurückgebucht. Per Onlinebanking geht die Auflösung der Transaktion mit nur ein paar Klicks von der Hand.

Da Schweizer Banken führend in puncto Datenschutz sind und penibel auf die Sicherheit ihrer Kunden achten, sind externe und rechtswidrige Zugriffe eher die Seltenheit.

 

Zahlungsdienstleister – Apple Pay, PayPal und Co.

Viele Verbraucher vertrauen im Internet auf Zahlungsdienstleister, die einige Vorteile mit sich bringen. Da meist ein Konto beim jeweiligen Dienst angelegt wird, müssen nicht bei jeder Transaktion sensible Daten wie z.B. Bankverbindung oder Kreditkartennummer angegeben werden. Die Angabe wichtiger Information erfolgt ausschließlich beim Zahlungsdienst selbst. So haben Händler, Website oder Online-Casino keinen Zugriff.

Die Kontoerstellung ist in der Regel kostenlos. Im ersten Schritt werden Benutzername und Passwort ausgewählt. Die persönliche E-Mail-Adresse bildet dabei die Basis. Danach können Bankkonto oder Kreditkarte als Zahlungsquelle hinterlegt werden. Wenn ein Online-Shop den gewählten Zahlungsdienst akzeptiert, muss sich nur kurz mit Benutzername und Passwort angemeldet werden. Schon kann bezahlt werden.

Grundsätzlich sind die großen Zahlungsdienstleister wie Apple Pay, PayPal oder Klarna sehr sicher. Absoluten Schutz können sie jedoch nicht garantieren. Datenmissbrauch ist im Internet nie ausgeschlossen. Das wissen jedoch auch die Bezahlanbieter und haben verschiedene Schutzmaßnahmen entwickelt. So greift etwa bei PayPal bei widerrechtlichen Kontozugriffen der Käuferschutz.

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Über Barbara Eitelmann 25 Artikel
Barbara Eitelmann ist eine ehemalige Autorin Reuters Health. Sie ist eine Gesundheitsjournalistin, die über gesunde Ernährung schreibt und evidenzbasierte Ratschläge für normale Menschen anbietet. Barbara hat zwei Bücher für die beliebte Dummies Series mitverfasst. Barbara hat einen Master-Abschluss in Humanernährung von der Universität Hamburg.