This post is also available in: English (Englisch)

Bitte hilf uns, diese wichtigen Infos zu verbreiten und teile diese Seite:

Aufgrund der Tatsache, dass Kokosöl gesund ist und auf eine sehr vielfältige Weise eine positive Kokosöl Wirkung entfaltet werden kann, handelt es sich um ein echtes Trendprodukt im Gesundheitsbereich. Egal ob Zähne, Haut, Haare oder dem Wunsch nach einem Gewichtsverlust: Die Kokosöl Anwendung wird bei vielen Menschen immer beliebter. Wegen des neutralen Geschmacks, der Temperaturbeständigkeit und der guten Bekömmlichkeit eignet es sich zudem perfekt zum Kochen, Braten und Frittieren. Auch hierbei kommt der positive Effekt für die Gesundheit zum Tragen: Gefährliche Transfette entstehen auch beim Erhitzen nicht. In der Folge gibt es eine größer werdende Auswahl an unterschiedlichen Produkten, was den Markt keinesfalls übersichtlicher werden lässt. Worauf sollte also beim Kokosöl kaufen geachtet werden und gegen welche Beschwerden ist eine Anwendung möglich?

Was ist Kokosöl?

Was ist Kokosöl

Beim Kokosöl handelt es sich um beispielsweise zum Braten verwendbares Speiseöl, welches aus der sehr fettreichen Kokosnuss gewonnen wird. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss besitzt ca. 30 % Fett – aber ebenso einen sehr hohen Wasseranteil. Durch das Auspressen des Fruchtfleisches wird das Wasser verdrängt und es entsteht eine Kokosmilch. Diese Milch, die in vielen vorwiegend asiatischen Gerichten zum Kochen verwendet wird, besitzt noch den charakteristischen Geschmack der Kokosnuss. Durch Fermentieren bzw. Zentrifugieren der Kokosmilch kann das reine Fett abgetrennt werden. Auf diese Weise wird Kokosfett gewonnen, welches fast vollkommen geschmacksneutral ist und sich dadurch auf vielfältige Weise nutzen lässt.

Kokosöl gdp infografik

Wie wirkt Kokosöl?

Wie wirkt Kokosöl

Grundsätzlich kann das Öl genauso verwendet werden, wie klassisches Sonnenblumen- oder Rapsöl. Der relativ üppige Anteil an gesättigten Fettsäuren sorgt dafür, dass die Temperaturstabilität hoch ist. Prinzipiell lässt sich dieses Öl daher auch perfekt zum frittieren verwenden, wohingegen Olivenöl beispielsweise nicht über eine Temperatur von 180° erhitzt werden sollte.

Eigentlich gilt eben jenes Olivenöl aufgrund der vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren als besonders gesund, durch starkes Erhitzen können allerdings schädliche Transfette entstehen. Aus diesem Grund raten Fachleute dazu, zum Braten und Frittieren ungesättigte Fette zu verwenden – weshalb Kokosöle den Speiseplan an dieser Stelle perfekt ergänzen können.

Ein besonderer Vorteil besteht in diesem Zusammenhang auch durch den hohen Anteil langkettiger Fettsäuren, die eine positive Wirkung auf die Blutgefäße entfalten und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe he 100 g einmal in der Übersicht:

Gesamter Fettanteil 99,6 g
gesättigte Fettsäuren 87,1 g
einfach ungesättigte Fettsäuren 7 g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren 1,7 g
kurzkettige Fettsäuren 0,47 g
mittelkettige Fettsäuren 13,2 g
langkettige Fettsäuren 82,1 g
essenzielle Aminosäuren 0,4 g
Vitamin E 1820 µg
Vitamin B3 117 µg
Laurinsäure 44 – 52 g
Myristinsäure 17 – 21 g

Kokosfett und -Öl werden als Begrifflichkeit häufig synonym verwendet. Grundsätzlich unterscheiden sich Fette und Öle lediglich hinsichtlich der Konsistenz. Die Verwendung bestimmter Fette sorgt bei einer Margarine beispielsweise dafür, dass diese bei Raumtemperatur streichfähig ist, obwohl sich die Zusammensetzung gegenüber einem Speiseöl kaum unterscheidet. Beim Kokosöl verhält sich dies ein wenig anders: unterhalb einer Temperatur von 24 °C wird das Öl fest und kann wie Butter oder Margarine auf ein Brot gestrichen werden. Aus diesem Grund werden die Begriffe Fett und Öl bei den Kokosprodukten auch Synonym verwendet.

Welches Kokosöl ist das Beste?

Beste Kokosöl

Die Nutzer-Rezensionen auf Amazon sind sich einig: Das Bio Kokosöl von CocoNativo ist das empfehlenswerteste Produkt auf der Plattform. Das aus Sri Lanka stammende Öl wird aus Kokosnüssen gewonnen, die streng biologisch angebaut wurden und maximal rund 11 Monate als waren. Weil es sich um ein kaltgepresstes Öl handelt, bleiben wichtige Vitamine, Geschmacksstoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Anders als beim ebenso häufig kaltgepressten Olivenöl ist auch dieses Produkt von CocoNativo uneingeschränkt zum Braten und frittieren geeignet. Außerdem kann es aufgrund der hohen Qualität auch zur äußerlichen Anwendung verwendet werden. Eine weitere Besonderheit ist der hohe Anteil an Laurinsäure, der nach Herstellerangaben bis zu 53 % betragen soll. Dieser Laurinsäuregehalt sorgt nicht nur für eine besonders schnelle Energieversorgung, die vor allem von Sportlern geschätzt wird. Auch der positive Einfluss auf den Cholesterinspiegel ist mittlerweile nachgewiesen worden.

Die Anwender wissen nicht nur den Geschmack und die offensichtlich hohe Qualität dieses Produktes zu schätzen, sondern verwenden es sehr zufrieden für eine große Bandbreite an unterschiedlichen Anwendungen. Einige Nutzer haben auch Vergleiche zu anderen Kokosölen herstellen können und bestätigen die hohe Qualität vom Bio Kokosöl von CocoNativo.

Besonders wenn das Öl nicht nur aufgrund seiner perfekten Eigenschaften zum Backen, Kochen und Braten verwendet werden soll, sondern auch weil Kokosöl gesund ist, sollte auf ein derart hochwertiges Produkt geachtet werden. Natürlich ist das Bio Kokosöl ein wenig teurer als ein konventionelles Bratfett, kann aber auch für vielfältige Anwendungen im Gesundheitsbereich genutzt werden. Aufgrund der hierfür notwendigen geringen Dosierung relativieren sich in Anbetracht der Kokosöl Wirkung auch die scheinbar hohen Preise.

Gegen welche Beschwerden hilft Kokosöl?

Hilft Kokosöl

für die Zähne

Die im Kokosnussöl enthaltene Laurinsäure besitzt eine nachgewiesenermaßen antibakterielle Wirkung – und macht je nach Qualität des Kokosöls rund 50 % aus. In einer Studie aus dem Jahre 2012 konnte erstmals nachgewiesen werden, dass sich die antibakterielle Wirkung auch in der Mundflora nutzen lässt. Darüber hinaus berichten Anwender davon, dass das Kokosöl die Zähne auch aufhellt und für ein strahlendes Weiß sorgt. Wenn Sie sich bereits ein wenig über die verschiedenen Anwendungen des Kokosöls informiert haben, dann wird ihnen der Begriff „Ölziehen“ mit Kokosöl schon untergekommen sein. Als Ölziehen mit Kokosöl wird das Verteilen des Kokosöls im Mundraum über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten bezeichnet. Dies hat den Effekt, dass Zähne und Zahnfleisch gleichmäßig mit dem Öl benetzt werden.

Das Kokosöl kann seine Wirkung voll entfalten, in dem es Feuchtigkeit spendet und vor allem Mundflora auf natürliche Weise reguliert. Eine regelmäßige Kokosöl Anwendung im Mund sorgt dafür, dass die Zähne weißer und auch Kariesbakterien bekämpft werden.

Für die Reinigung der Zähne und zur Entfaltung der antibakteriellen Wirkung, welche vor allem auch dem Zahnfleisch nützt, sollte ein halber bis ein Esslöffel des Kokosöls verwendet werden, um den Mund auszuspülen und die Zähne sowie das Zahnfleisch damit zu überziehen. Wird dafür das festere Kokosfett verwendet, sollte es zum Ölziehen mit Kokosöl zunächst im Mund zergehen oder im Vorfeld ein wenig erwärmt werden. Um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen, sollte das Öl wie bereits beschrieben über mehrere Minuten hinweg hin und her bewegt werden.

Auf diese Weise wird der natürliche Speichelfluss angeregt, wodurch sich die Bakterien besser binden lassen. Danach erfolgt das Spülen mit etwas Wasser und das reguläre Zähneputzen. Denn so positiv die Wirkung vom Kokosöl für die Zähne auch ist: Es ersetzt nicht das Zähneputzen mit einer konventionellen Zahnpasta. [1] Dort enthalten ist vor allem Fluorid, welches den Zahnschmelz stärkt.

gegen Zecken

Der Biss einer Zecke ist nicht nur unangenehm, er kann auch richtiggehend gefährlich werden: Fachleuten zufolge, tragen etwa 5 % aller Zeiten in Deutschland das FSME-Virus in sich. Dadurch kann beim Menschen eine Hirnhautentzündung ausgelöst werden. Wer regelmäßig in hohem Gras oder im Wald unterwegs ist, sollte sich deshalb effektiv vor Zecken schützen. Natürlich gibt es im gut sortierten Supermarkt oder in der Drogerie einige Produkte, die Zecken und auch andere unliebsame Plagegeister vertreiben sollen. Dabei handelt es sich aber in aller Regel um chemische Mittel, die durchaus zweifelhafte Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Beim Kokosöl gegen Zecken handelt es sich um eine kleine Wunderwaffe: Die enthaltene Laurinsäure wirkt nicht nur antibakteriell und spendet Feuchtigkeit, sondern wird auch von Zecken gemieden.

Für einen wirkungsvollen Schutz gegen die Zecken ist es ausreichend, wenn die nicht mit Kleidung bedeckten Körperregionen dünn mit dem Öl eingerieben werden. Insbesondere Arme und Beine sind bei sommerlicher Bekleidung ansonsten den Zecken schutzlos ausgesetzt. Erfahrungen zufolge bleibt der Schutz über einen Zeitraum von etwa 6 Stunden bestehen. Bei längeren Wanderungen in der Natur sollte also erneut Kokosöl gegen Zecken aufgetragen werden.

zum Abnehmen

Dass Kokosöl zum Abnehmen verwendet werden kann, erscheint zunächst wenig nachvollziehbar: Denn auch hierbei handelt es sich um ein Fett, welches eine hohe Kaloriendichte besitzt. Zudem enthält das Öl der Kokosnuss einen relativ hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die ohnehin keinen guten Ruf genießen. [2]

Dennoch ist Kokosöl zum Abnehmen kein Widerspruch, sondern funktioniert wirklich: Kokosöl besitzt einen sehr hohen Anteil an kurzzeitigen Fettsäuren, die im Zuge der Verdauung direkt in nutzbare Energie umgewandelt werden – eine Einlagerung in die Fettpolster findet nicht statt. Außerdem wird die Verdauung kaum belastet, weil das Öl sehr bekömmlich ist. Gleichzeitig bleibt der Blutzuckerspiegel unberührt und der Stoffwechsel wird angekurbelt. Die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels sorgt für einen indirekt positiven Effekt auf den Gewichtsverlust: Ein konstanter Blutzuckerspiegel sorgt dafür, dass Heißhunger gar nicht erst auftritt und somit automatisch weniger Kalorien aufgenommen werden.

Das Ankurbeln des Stoffwechsels erhöht zusätzlich den Energieumsatz, was das Abnehmen noch effektiver macht. Wichtig ist beim Kokosöl zum Abnehmen allerdings, dass ein besonders hochwertiges Produkt verwendet wird.

Grundsätzlich ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass das Öl regelmäßig konsumiert wird. Es ist allerdings schon ausreichend, wenn ein Esslöffel von einem konventionellen Öl oder Fett durch dieselbe Menge Kokosnussöl ersetzt wird. Hierfür braucht das Öl natürlich nicht in Reinform eingenommen zu werden, eine Verwendung zum Braten, Kochen und Backen ist ebenso sinnvoll. Damit der regulierende Effekt auf dem Blutzuckerspiegel besonders effektiv zum Tragen kommt, sollte die Ernährung während der Diät dahingehend angepasst werden, dass kohlenhydratreiche Speisen nach Möglichkeit vermieden werden. Wenn es mit dem Abnehmen besonders schnell gehen soll, sollte eine kleine Menge des Öls vor jeder Mahlzeit eingenommen werden. Dadurch entfaltet sich die appetitzügelnde Wirkung in besonderem Maße.

für die Haare

Insbesondere im Sommer werden die Haare durch Hitze und UV-Strahlung stark strapaziert. Die befeuchtende und stärkende Wirkung des Kokosöls kann das Haar vor solchen Einflüssen schützen. Das Kokosöl für die Haare besitzt aber nicht nur eine wertvolle Schutzwirkung, sondern kann die Haare auch fülliger und gleichmäßiger werden lassen. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine gleichmäßige Anwendung.

Besonders effektiv ist das Öl, wenn es als Haarkur verwendet wird. [3] Hierbei ist es vollkommen ausreichen, auch bei längerem Haar eine etwa kirschgroße Menge gleichmäßig in die noch feuchten Haare einzumassieren. Das Öl sollte dann mindestens 30 Minuten einwirken können, bevor es ausgespült wird. Um das Ergebnis noch zu verbessern, sollten die mit dem Öl benetzten Haare in ein Handtuch eingewickelt werden, damit das Kokosöl für die Haare über Nacht einwirken kann.

für die Haut

Ob das aus der Kokosnuss gewonnene Öl einen positiven Einfluss auf die Haut entfaltet, hängt konkret vom Anwender ab: Viele Menschen klagen insbesondere in der kalten Jahreszeit über eine zu trockene Haut. Hier kann Kokosöl die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgen, ohne dass zusätzlich Alkohole oder Silikonen enthalten sind, wie dies bei den meisten industriell hergestellten Pflegeprodukten der Fall ist. Darüber hinaus besitzt das Öl einen hohen Anteil an Laurinsäure, die eine antibakterielle Wirkung und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen soll. Wenn die Haut also zu Unreinheiten neigt und der natürliche Säureschutzmantel beschädigt ist, kann das Kokosöl die Haut zusätzlich unterstützen.

Nicht angewendet werden sollte das Kokosöl für die Haut bei einer Neigung zu Pickeln bzw. bestehender Akne. Das Öl besitzt die Eigenschaft, die Poren bei einer ohnehin öligen Haut zusätzlich zu verstopfen und damit bestehende Untereinheiten sogar noch zu verstärken.

Sollten Hautunreinheiten hingegen kein Problem darstellen und Sie sind einfach auf der Suche nach einem natürlichen Feuchtigkeitsspender, verwenden Sie eine etwa haselnussgroße Menge des Öls, die am Abend nach der Gesichtswäsche aufgetragen werden sollte. Das Öl kann dann über Nacht einziehen und die feuchtigkeitsspendende Wirkung entfalten. Einige Nutzer verwenden das Öl auch zum Abschminken.

für das Gesicht

Trockene Haut und Falten treten besonders in der kühleren Jahreshälfte zum Vorschein. In dieser Zeit kann das Öl besonders zeigen, dass es unter anderem für die Haut gesund ist: Die antibakterielle Wirkung sorgt für ein schnelles Abheilen von Entzündungen. Zudem wird zusätzliche Feuchtigkeit gespendet, was die Haut im Gesicht geschmeidiger und strahlender aussehen lässt. Bei einer regelmäßigen Anwendung vom Kokosöl im Gesicht kann die Haut dort besonders profitieren. [4]

Das Öl neigt leider ein wenig dazu, die Poren zu verstopfen. Aus diesem Grund ist eine Anwendung im Gesicht wenig ratsam, wenn Sie ohnehin zu Hautunreinheiten neigen. Zusätzlich sollte das Gesicht vor der Anwendung gründlich gereinigt werden. Danach genügt häufig schon eine erbsengroße Menge vom Kokosfett, welche gleichmäßig in alle Gesichtspartien einmassiert wird. Wenn das Öl die Chance hat, über Nacht einzuwirken, spüren Sie den gesamten nächsten Tag eine deutlich positive Wirkung: Die Gesichtshaut bleibt auch bei ungünstiger Witterung weich und geschmeidig.

für Hunde

Die positiven Effekte des Kokosöls für den Menschen wurden bereits ausführlich beleuchtet: Als Insektenschutz dient es ebenso effektiv wie zur Pflege von Haut und Haaren. Gleichzeitig handelt es sich um ein gesundes und vollkommen natürliches Produkt ohne Chemikalien – insbesondere dann, wenn ein Bio Kokosöl verwendet wird. Diese Kokosöl Anwendung kann auch beim Hund zum Tragen kommen: Zur Fellpflege ist das Öl ebenso geeignet wie zum Schutz vor Zecken und Flöhen. Das Kokosöl für Hunde kann damit seine Allround-Qualitäten perfekt ausspielen.

Wenn das Kokosöl für Hunde angewendet werden soll, reicht je nach Größe und Haarlänge des Tieres eine haselnuss- bis walnussgroße Menge, die zwei bis dreimal pro Woche in das Fell eingerieben wird. Ebenso ist es möglich, je 10 kg Körpergewicht des Hundes täglich einen halben Teelöffel Öl dem Futter beizumischen. Auf diese Weise können die gesundheitlich positiven Effekte genutzt werden, die auch beim Menschen zum Tragen kommen. Diese innere Anwendung schützt übrigens ebenso vor Zecken und sorgt für ein glänzendes Fell.

Wie wird Kokosöl eingenommen bzw. wie dosiert man es?

Dosierung und Einnahme Kokosöl

Prinzipiell sollten bei der regelmäßigen Einnahme folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Zur Gewichtsabnahme reicht ein Esslöffel täglich aus
  2. Die antibakterielle Wirkung kommt bereits ab einem Teelöffel täglich zum Tragen
  3. Für die Gesichtspflege genügt eine haselnussgroße Menge
  4. Um Zecken fernzuhalten, sollten die Hautpartien dünn eingerieben werden
  5. Zur Vorbeugung von Sonnenbränden sollte das Fett reichlich aufgetragen werden

 

Besonders empfehlenswert ist natives Kokosöl. Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um eine Güteklasse, die Sie vielleicht schon von Olivenöl kennen. Ein natives Kokosöl wurde nur durch eine mechanische Bearbeitung aus der Kokosnuss gewonnen, ohne dass Chemikalien oder ein übermäßiges erhitzen notwendig wurde. Weil diese Verfahren technisch aufwendiger sind, erhöht sich häufig auch der Preis ein wenig. Dafür ist das gewonnene Kokosöl besonders gesund. Der Grund: Durch die Kaltpressung bleiben vor allem die Vitamine enthalten, außerdem bleibt es weiterhin ein natürliches Produkt. Insbesondere wenn das Öl aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung gekauft werden soll, ist natives Kokosöl in jedem Fall die bessere Wahl.

Anders als beim Raps- oder Sonnenblumenöl kann die Kokosnuss als Lieferant des Kokosöls nicht in Deutschland gewonnen werden – weshalb bei der Herkunft besonders genau hingesehen werden sollte. Durch ein Bio Kokosöl von einem renommierten Hersteller wird sichergestellt, dass keine unzulässigen Zusatzstoffe verwendet werden und Sie natürliches Kokosöl kaufen.

Einige Hersteller geben auch an, wie viel Laurinsäure enthalten ist. Bei der Anwendung zum Beispiel auf der Haut ist dieser Anteil durchaus von Bedeutung, weil er für die antibakterielle Wirkung sorgt und auch lästige Insekten vertreibt. [5] Auch beim Abnehmen hilft die Laurinsäure, weil der Blutzuckerspiegel hierdurch stabilisiert wird. Hochwertige Kokosöle besitzen einen Anteil von bis zu 60 %. Skepsis ist angebracht, wenn der Hersteller zu diesem wichtigen Wirkstoff überhaupt keine Angaben macht.

Fazit: Warum ist Kokosöl so gesund?

Fazit Kokosöl

Egal ob Kokosöl im Gesicht oder im Mund angewendet wird, ob Sie es zum Braten verwenden oder den Hund vor Zecken schützen: Vor allem die vielfältig nutzbare Wirkung des Kokosöls überzeugt immer mehr Anwender. Die hohe Temperaturstabilität sorgt dafür, dass es ideal zum Braten und Backen verwendet werden kann – anders als dies beispielsweise beim Olivenöl der Fall ist. Gleichzeitig kann das Öl aber auch dafür sorgen, dass der Hunger reguliert und der Stoffwechsel angeregt wird – und das in Verbindung mit einem angenehm neutralen Geschmack. Vor allem der hohe Anteil an Laurinsäure sorgt zudem dafür, dass lästige Insekten wie auch Zecken effektiv vertrieben werden. Auf diese Weise können Sie sich schützen, ohne chemische Produkte auf die Haut auftragen zu müssen. Auch als Feuchtigkeitsspender oder Zahnaufheller hat sich das Kokosfett bewährt, welches ebenso Feuchtigkeit spendet und die Haut geschmeidiger werden lässt. Die antibakterielle Wirkung macht sich dabei insbesondere auch im Mundraum bemerkbar. [6]

Damit diese vielfältigen Effekte auch wirklich zum Tragen kommen, sollten Interessenten beim Kauf auf ein besonders hochwertiges Produkt achten. Beim Bioanbau wird sichergestellt, dass keine Chemikalien zum Einsatz kommen und sich die natürliche Wirkung entfalten kann. Natives Kokosöl bewahrt zudem alle Vitamine, die den positiven Effekt auf die Gesundheit unterstützen. Ein hoher Anteil an Laurinsäure ist besonders dann empfehlenswert, wenn das Öl Heißhunger und Bakterien bekämpfen soll.

Quellenverzeichnis:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30395784/
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26946252/
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27752194/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31707063/
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29511019/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30004125/
[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]

Über den Autor

Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen