Welche Überdachung eignet sich im Garten?

Der Garten ist gerade in den warmen Monaten der Mittelpunkt von vielen Familien. Hier wird nicht nur gemeinsame Zeit genossen, sondern häufig wird das Leben von der Küche hierher verlagert.

Es gibt nichts Besseres als frische Luft und die Natur um sich rum. Jedoch kann das im Sommer schnell zu einem Sonnenbrand oder zu viel Wärme führen. Abhilfe können hier die unterschiedlichen Überdachungen schaffen.

Dabei geht es nicht nur darum, die Terrasse zu überdachen, sondern auch im Garten verschiedene Schattenplätze zu schaffen. Je mehr Schatten, desto mehr Möglichkeiten stehen einem zur Verfügung.

 

Welche Möglichkeiten gibt es für die unterschiedlichen Überdachungen im Garten?

Die einfachste und schnellste Methode, ein wenig Schatten zu schaffen, ist und bleibt der Sonnenschirm. Es gibt ihn in unterschiedlichen Variationen. Kleine Modelle und auch große Schirme sind im Angebot erhältlich.

Gleiche Sonnenschirme lassen sich schnell aufstellen. Alles, was man benötigt, ist ein entsprechender Ständer und der Schirm. So kann man überall Schatten schaffen, wo man es gerade benötigt.

Jedoch haben die Sonnenschirme auch Nachteile. Wenn es sehr windig ist, können sie schnell umkippen und stellen dann gerade für Kinder ein Unfallrisiko da. Außerdem müssen sie häufig umgestellt werden, da die Sonne wandert und die Schirme nur wenig Schatten spenden.

Alternativ kann man in diesem Fall auch zu einem wasserdichten Sonnensegel greifen. Auch diese Modelle sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und machen damit das Einsatzgebiet sehr groß.

Mit entsprechenden Stangen können diese Sonnensegel direkt auf der Wiese gespannt werden. Aber auch an einem Baum mit entsprechenden Seilen bieten die Segel sehr viel Schatten.

Beliebt sind sie auch auf der Terrasse. Hier ist es ratsam, ein eckiges Model zu verwenden und dieses in einer großen Größe zu wählen. Das Sonnensegel bietet so ausreichend Schutz vor der Sonne. Die Gefahr von Stauhitze ist ebenfalls minimal, da hier der Wind durchziehen kann.

Möchte man auf der Terrasse einen schattigen Platz haben, dann eigenen sich auch feste Konstruktion. Hierbei wird eine Holzkonstruktion fest mit dem Boden oder der Hauswand verankert.

Das Dach selber kann aus Holz, Glas oder auch Kunststoff bestehen. Bei Holz hat man den Vorteil, dass es sehr robust gegen jegliches Wetter ist. Jedoch braucht es ein gewisses Maß an Pflege und lässt kein Licht hindurch.

Das Glas macht den Platz sehr hell. Jedoch darf man hier die Hitzeentwicklung nicht unterschätzen. Gerade Glas reflektiert sehr stark. Ratsam ist es an dieser Stelle also ein weiterer Schutz aus Stoff unter dem Glas anzubringen.

Kunststoff ist eine perfekte Alternative. Es ist nicht nur lichtdurchlässig, sondern es bildet sich keine unnötige Wärme. Jedoch ist es nicht so robust wie Holz oder Glas. Hagel oder auch Äste, die im Herbst herunterfallen, können das Dach zerstören.

Wer lieber auf einen natürlichen Sonnenschutz setzen möchte, der kann sich die unterschiedlichen Bäume zu nutzen machen. Unter einem Baum ist es niemals zu heiß, das Material ist sehr robust und man sitzt schön kühl.

Für die Terrasse gibt es zum Beispiel die Möglichkeit einer Pergola, die mit entsprechenden Pflanzen bepflanzt wird. Durch die Ranken bildet sich ein natürliches Dach. Das dauert jedoch einige Jahre.

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Über Giacomo Hermosa 36 Artikel
Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.