Domainnamen auswählen: Auf welche Punkte sollte man achten?

Die Auswahl des Domainnamens sollte man mit gleicher Sorgfalt wie die Namenswahl eines Kinders vornehmen. Das mag im ersten Moment skurril klingen, doch der Name der Domain ist ein essenzielles SEO-Kriterium und er ist massgeblich für den Traffic verantwortlich. Warum? Weil nur ein einprägsamer und einzigartiger Name im Gedächtnis bleibt.

 

Wie man den richtigen Domainnamen findet und ihn sichert

Wer ein Unternehmen gründet oder eine private Website erstellt, steht ganz zu Anfang vor der alles entscheidenden Aufgabe der Namenswahl. Nicht selten kommt es vor, dass die zuerst gewählten Namen bereits vergeben oder ohne eine Website dahinter reserviert sind. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man sich den passenden Namen, sofern er frei ist, umgehend sichern sollte. Doch die Angelegenheit ist ein wenig komplexer und erfordert durchaus einige Brainstormings und viel Zielgruppenforschung. Dem gegenüber ist Kreativität bei der Wahl des Domainnamens https://www.hosttech.ch/domains/ weniger angebracht. Wer zu kreativ ist, wird entweder nicht gefunden oder muss damit rechnen, dass potenzielle Kunden nach mehrmaligen Falscheingaben des Namens auf leichter zu merkende Domains der Mitbewerber ausweichen. Das Grundprinzip der Namenswahl beruht darauf, sich kurz zu fassen und unverwechselbar zu sein. Hat man einen Domainnamen gefunden, sollte man mit seiner Sicherung und mit der Reservierung möglicher Abwandlungen keinesfalls warten.

 

Einmalig ja, aber keinesfalls zu speziell

Soll es der eigene Name oder ein Kunstbegriff sein? Wie lang ist der perfekte Domainname? Mit Bindestrich oder ohne? All das sind Fragen, die man sich auf dem Weg der Namenssuche stellt. Dazu kommt die Schwierigkeit der Domainendung. Früher gab es nur wenig Auswahl, heute sind über 1500 Endungen weltweit möglich. Sicherlich können es sich nur die wenigsten Gründer leisten, alle Domainendungen zu reservieren und so dem Risiko einer ähnlich klingenden Domain vorzubeugen. Was man ebenfalls beachten muss ist das Copyright. Gibt es bereits eine fast gleich lautende Domain und man ändert lediglich die Endung, kann der ursprüngliche Domaininhaber eine Klage einreichen. Fernab dieses Problems besteht auch das Risiko, dass der Mitbewerber, aber nicht die eigene Website gefunden wird. Grundsätzlich sollte man bei Domains auf Umlaute verzichten, da diese in E-Mail Adressen nicht funktionieren und so bei potenziellen Kunden zu Irritationen führen können. Ein einmaliger und wieder erkennbarer Name ist essenziell, doch zu speziell sollte er zugunsten der Merkbarkeit, der Suchmaschinenoptimierung und des Wiedererkennungswerts nicht sein.

 

SEO und Domainname – der Zusammenhang

Es ist ein Fakt, dass ein gut gewählter Domainname einen positiven Einfluss auf die Auffindbarkeit im Web nimmt. Noch ehe man mit internen und externen Verlinkungen oder der Suche nach den richtigen Keywords beginnt, erhält die Domain ihren Namen. Dieser ist (oder sollte es im besten Fall sein) unveränderlich. Denn der Domainname sorgt für die Wiedererkennung und sollte daher nicht geändert werden. Auf die SEO nimmt er, auch wenn Google ein Geheimnis daraus macht, einen nicht zu unterschätzenden Einfluss.

Fazit: Seine Domain sollte man nicht „irgendwie“ nennen. Domainnamen, die man sich leicht merken kann und die nicht zu lang sind eignen sich am besten. Selbstverständlich muss der Besucher der Seite auch die Inhalte finden, die er sich hinter dem Domainnamen verspricht. Beherzigt man diese Punkte, lässt der Erfolg nicht warten.

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Über Giacomo Hermosa 36 Artikel
Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.