Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür, das größte, ambitionierteste und renommierteste Turnier im internationalen Fußball sowie eines der strahlendsten Sportevents weltweit. Entsprechend ist es Zeit für ein paar Informationen rund um das Turnier, das vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 ausgetragen wird.
Die diesjährige WM wird einen wichtigen Meilenstein markieren. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs treten 48 statt der bisherigen 32 Teams an. Dieses neue Format soll dem Weltfußball noch mehr Vielfalt und Repräsentation geben – mit mehr Spielen, mehr Kontinenten und mehr Geschichten. Gleichzeitig verspricht sich der Weltverband FIFA davon auch höhere Einnahmen.
Ausgetragen wird die WM 2026 dabei in gleich drei Nationen, die sich zusammen für die Ausrichtungen beworben und den Zuschlag erhalten haben.
● Vereinigte Staaten (11 Austragungsstätte)
● Mexiko (3 Austragungsstätte)
● Kanada (2 Austragungsstätte)
Das Finale wird am 19. Juli 2026 im MetLife-Stadium in den USA stattfinden. Es gilt dabei zu betonen, dass dieser geografisch breite Austragungsraum nicht nur für sportliche Höhepunkte und eine tolle Atmosphäre sorgen wird, sondern gleichzeitig auch logistische Herausforderungen bereithält. Laut Experten wird die WM 2026 das klimaschädlichste Turnier aller Zeiten.
Das neue Turnierformat – neu gedacht und doch traditionsbewusst
Die umstrittene Erweiterung auf 48 Teilnehmer sorgte natürlich ebenso dafür, dass das Turnierformat zumindest überdacht werden musste. Im Endeffekt hat man die einstigen Vierergruppen beibehalten und somit lediglich die Anzahl der Gruppen vergrößert. Es werden dadurch folglich 12 Gruppen mit je 4 Nationen sein,
Aus der Gruppenphase kommen, wie bei den klassischen Weltmeisterschaften der Historie, die beiden besten Teams automatisch weiter und ziehen ins Sechzehntelfinale ein. Da allerdings für die K.O.-Phase noch nicht genügend Mannschaften sind, schaffen auch die 8 besten Gruppendritten den Schritt in die nächste Runde und komplementieren die K.O.-Phasen-Teilnehmer. Im Anschluss geht’s dann ganz normal weiter, bis der Sieger feststeht.
Es handelt sich also um ein erweitertes Format, das die traditionelle Gruppenphase beibehält und mit einer größeren K.-O.-Phase kombiniert. Das sorgt für mehr Spiele, ist aller Voraussicht nach abwechslungsreicher und die WM dauert länger als üblich.
Gelungene WM-Qualifikation: Die Nati hat’s geschafft!
Was kann noch schöner als eine Fußball-Weltmeisterschaft sein? Richtig, wenn die eigene Nation antreten darf. Genau dieses WM-Ticket hat sich die Nati im Jahr 2025 auf beeindruckende Art und Weise gesichert und reist vollkommen verdient als einer der europäischen Teilnehmer zur Endrunde.
Im gesamten Kalenderjahr 2025 verlor die Schweiz kein einziges Spiel, weder Pflicht- noch Freundschaftskick. In der WM-Qualifikationsgruppe trat man von Beginn an dominant auf und sicherte sich, auch begünstigt durch das schwache schwedische Abschneiden, nahezu problemfrei den Gruppensieg und somit das WM-Ticket.

Bei der WM 2026 trifft das Team um die Superstars Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Manuel Akanji (Inter Mailand) und Granit Xhaka (AFC Sunderland) dann auf Katar, Kanada und einen noch ausstehenden Playoff-Teilnehmer. Das sorgt auch dafür, dass sowohl Experten als auch Wettanbieter in der Schweiz der Nati aktuell gute Chancen auf den Gruppensieg ausrechnen.
Die WM 2026 wird Geschichte schreiben
Angesichts der Rahmenbedingungen wird die WM 2026 nicht nur irgendein Sportevent werden. Ein neues Format, eine Rekordzahl an Teams und die Einbindung von drei Gastgeberländern, deren aktuelle politischen Probleme mal unbeachtet bleiben, setzen neue Maßstäbe und werden auch zu neuen Rekordzahlen bei den Zuschauern führen.
Für die Schweizer Nationalmannschaft bieten diese Rahmenbedingungen einmal mehr eine tolle Chance, sich auf der ganz großen Bühne zu beweisen. Bei den letzten drei Weltmeisterschaften erreichte man immer das Achtelfinale, bevor man gegen Gegner wie Argentinien oder Portugal unterlegen war. Die WM 2026 könnte nun das Turnier werden, bei dem die Schweiz zum ersten Mal seit 1954 in ein Viertelfinale einziehen kann. Die Chancen stehen alles andere als schlecht, aber natürlich hängt am Ende vieles von der Auslosung und Tagesform ab. Man darf also gespannt auf die WM 2026 blicken.

