Sonnenschirm kaufen: Formen, Grössen und Pflege im Überblick

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An heissen Tagen spendet ein Sonnenschirm Schatten auf Balkon, Terrasse oder am Strand und schützt die Haut vor intensiver UV-Strahlung. In der Schweiz gehört er zu den beliebtesten Outdoor-Möbeln, weil er Sitzgruppen und Gartentische kühl hält und sich flexibel positionieren lässt. Wer einen Sonnenschirm kaufen möchte, findet heute runde, quadratische und rechteckige Modelle in unterschiedlichen Grössen. Welche Form, Grösse und welcher Ständer zum eigenen Aussenbereich passen, zeigt dieser Ratgeber.

Was ist ein Sonnenschirm – und wofür eignet er sich?

Ein Sonnenschirm ist ein aufspannbares Schattendach aus einer Bespannung und einem stabilen Mast, das vor Sonne, Hitze und UV-Strahlen schützt. Als Sonnenschutz kommt er auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten und am Strand zum Einsatz. Auf kleinen Balkonen sorgt ein kompakter Schirm für Schatten am Sitzplatz, während grössere Modelle ganze Sitzgruppen oder Gartentische abdecken. Im Fachhandel taucht daneben gelegentlich die Bezeichnung Parasol auf, ein aus dem Französischen stammender Begriff, der in der Schweiz ebenfalls gebräuchlich ist. Anders als eine feste Markise lässt sich ein Sonnenschirm je nach Sonnenstand drehen, neigen und bei Bedarf ganz schliessen. Diese Flexibilität macht ihn zum meistgenutzten Schattenspender für Aussenbereiche in der Schweiz.

Sonnenschirm-Formen im Überblick

Sonnenschirme unterscheiden sich vor allem in der Form des Schirmdachs. Als Klassiker gilt der runde Mittelmastschirm: Der Mast steht mittig, das Dach ist meist rund oder achteckig, und der Schirm eignet sich für runde Tische oder freie Rasenflächen. Zu kleinen, eckigen Sitzplätzen passen quadratische Sonnenschirme besonders gut und wirken durch ihre klare Form aufgeräumt. Ohne an den Ecken Schatten zu verschenken, decken rechteckige Modelle längliche Tische effizient ab. Ampelschirme hängen an einem seitlichen Ausleger und stehen ausserhalb der Sitzfläche. So bleibt der Boden unter dem Schirm frei von einem störenden Mast. Bei Stabilität, Platzbedarf, Design und Preis hat jede Form eigene Vor- und Nachteile.

Rechteckige Sonnenschirme für Terrasse und Gartentisch

Rechteckige Sonnenschirme sind auf die Form vieler Gartentische und Esstische abgestimmt und decken die Sitzfläche gleichmässiger ab als ein runder Schirm. Gerade bei langen Sitzgruppen mit sechs oder acht Plätzen bleibt bei einem eckigen Schirm kaum eine Ecke ungeschützt. Suchanfragen wie Sonnenschirm rechteckig zeigen, dass viele Käuferinnen und Käufer gezielt eine Form suchen, die zur Terrasse und zum vorhandenen Tisch passt. Rechteckige Modelle wirken zudem aufgeräumter, weil sie sich optisch an der Kante des Tisches orientieren statt darüber hinauszuragen. Bei der Wahl lohnt sich ein Vergleich der Abmessungen mit der Tischfläche, damit der Schirm weder zu klein noch unhandlich gross ausfällt.

Sonnenschirm-Formen im VergleichRund (Mittelmast)Balkon & TerrasseZentraler Mast, Ø 2-3 mQuadratischKompakte EckenSymmetrische FlächeRechteckigGartentische & SitzgruppenLängliche SchattenflächeAmpelschirmFreistehendFläche komplett schattiggdp.ch

Sonnenschirm für den Strand: worauf es ankommt

Der Begriff Sonnenschirm Strand steht für Modelle, die leicht, kompakt und schnell aufgebaut sind. Wichtig ist vor allem ein geringes Gewicht. So lässt sich der Schirm einfach zum Ufer tragen und beansprucht im Rucksack oder Kofferraum wenig Platz. Statt eines schweren Sonnenschirmständers kommt am Strand meist ein Sandanker oder ein Erdspiess zum Einsatz, den man einige Zentimeter tief in den Sand dreht. Ein UPF-Schutz der Bespannung lohnt sich auch unterwegs, weil die Sonneneinstrahlung am Wasser durch Reflexion zusätzlich zunimmt. An Küsten und Seeufern kommt zudem häufig Wind auf, weshalb Strandschirme über eine möglichst windstabile Konstruktion mit verstärkten Streben verfügen sollten. Eine passende Tragetasche erleichtert den Transport und schützt den Schirm zusätzlich vor Kratzern.

Die richtige Grösse wählen

Die Grösse eines Sonnenschirms richtet sich nach der Fläche, die beschattet werden soll. Auf einem Balkon reicht meist ein kompakter Schirm mit einem Durchmesser von 200 bis 250 Zentimetern für einen kleinen Sitzplatz mit zwei Stühlen. Auf Terrasse oder im Garten darf der Schirm deutlich grösser ausfallen, damit auch ein Esstisch für vier bis sechs Personen vollständig im Schatten liegt. Als Faustregel gilt: Der Schirm sollte an jeder Seite rund 50 Zentimeter über die Tischkante hinausragen. So bleibt auch am Vormittag oder späten Nachmittag noch ausreichend Schatten. Bei rechteckigen oder quadratischen Formen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die genaue Länge und Breite, nicht nur auf den Durchmesser.

Sonnenschirmständer: Stabilität und Sicherheit

Ein Sonnenschirmständer ist die Basis für einen sicheren Stand und verhindert, dass der Schirm bei Wind umkippt. Granit-Ständer gehören zu den schwersten und stabilsten Varianten und eignen sich besonders für grosse, freistehende Mittelmastschirme auf Terrasse oder Rasen. Wasser- oder sandbefüllbare Ständer aus Kunststoff sind leichter im Transport und lassen sich bei Bedarf leeren und versetzen. Freistehende Modelle mit einem breiten Fuss-Kreuz benötigen keinen festen Bodendübel und passen deshalb gut zu Mietwohnungen. Bei Ampelschirmen übernimmt oft ein Betonsockel im Fuss-Kreuz die Funktion des Ständers. Schweizer Hersteller wie Glatz AG bieten Mittelmastschirme mit stufenlos verstellbarem Neigewinkel an, was die Anpassung an den Sonnenstand zusätzlich erleichtert. Für hohe Windstabilität empfiehlt sich grundsätzlich ein möglichst schweres Ständergewicht, abgestimmt auf die Schirmgrösse laut Herstellerangabe.

Infografik Sonnenschirm-Kaufratgeber: Form waehlen, Groesse messen, UV-Schutz pruefen, Staender waehlen

UV-Schutz beim Sonnenschirm: Material und UPF-Wert

Die meisten Sonnenschirme bestehen aus einer Polyester-Bespannung, die leicht, reissfest und wetterbeständig ist. Entscheidend für den Sonnenschutz ist der UPF-Wert des Stoffes. Ein Sonnenschirm mit UPF 50 lässt nur einen kleinen Teil der UV-Strahlung durch und bietet damit den höchsten gängigen Schutzstandard für Textilien. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt in der Schweiz bereits ab einem UV-Index von 3 zusätzliche Schutzmassnahmen wie Schatten, Kleidung oder Sonnencreme (BAG, 2026). Ein Sonnenschirm reduziert die direkte Einstrahlung spürbar, ersetzt aber keinen vollständigen Schutz der Haut. An Armen, Beinen und im Gesicht hilft ergänzend eine mineralische Sonnencreme, besonders in Reflexionslagen am Wasser. Für eine lange Lebensdauer der Bespannung lohnt sich zudem eine Schutzhülle, die den Stoff bei Nichtgebrauch vor Feuchtigkeit, Laub und UV-Strahlen schützt.

Alternativen zum klassischen Sonnenschirm

Nicht jeder Aussenbereich eignet sich für einen freistehenden Schirm mit Mast und Ständer. Ein Sonnensegel spannt sich zwischen Hauswand, Pfosten oder Bäumen auf und schafft grossflächigen Schatten ohne störenden Mast. Für feste Sitzplätze bietet sich alternativ ein Sonnensegel für Terrasse oder Garten an, das sich individuell zuschneiden und spannen lässt. Eine Pergola aus Holz oder Aluminium schafft dauerhaften Schatten, verlangt aber eine feste Montage. Eine Markise wird direkt an der Hauswand befestigt und eignet sich vor allem für Terrassen ohne separaten Sitzplatz im Garten. Bei der Wahl des Sonnenschutzmaterials liefert der UV-Standard 801 eine verlässliche Orientierung. Eine Bespannung mit UPF 50 lässt gemäss diesem Standard nur rund 2 Prozent der UV-Strahlung durch und blockiert damit mindestens 98 Prozent (UV-Standard 801, 2026).

Häufige Fragen zum Sonnenschirm

Was ist besser, ein dunkler oder heller Sonnenschirm?

Dunkle Bespannungen absorbieren mehr Licht und lassen tendenziell weniger UV-Strahlung durch, wirken darunter aber wärmer. Helle Sonnenschirme reflektieren einen Teil der Sonne und bleiben angenehmer kühl, benötigen jedoch oft eine dichtere Gewebestruktur für denselben UPF-Wert. Für die Schweiz mit warmen Sommern empfehlen viele Fachhändler mittlere bis dunkle Töne mit geprüftem UPF 50. Entscheidend bleibt die Gewebedichte, nicht allein die Farbe.

Auf was muss man bei einem Sonnenschirm achten?

Wichtig sind eine stabile Konstruktion, ein passender Sonnenschirmständer und ein UPF-Wert von mindestens 50 für zuverlässigen Sonnenschutz. Damit Tisch und Stühle vollständig beschattet bleiben, sollte die Grösse zur Sitzfläche passen. Zwischen Vormittag und Abend hilft eine Neigefunktion, auch Tilt genannt, dabei, den Schirm dem Sonnenstand anzupassen. Auch das Material des Mastes, ob Aluminium oder Holz, beeinflusst Gewicht und Lebensdauer spürbar.

Wie pflegt man einen Sonnenschirm richtig?

Nach Gebrauch sollte die Bespannung vollständig trocknen, bevor der Schirm geschlossen wird, denn nasses Schliessen begünstigt Stockflecken und Schimmel im gefalteten Stoff. Eine passende Schutzhülle bewahrt den Stoff zusätzlich vor Staub, Vogelkot und UV-Strahlen, wenn der Schirm längere Zeit ungenutzt bleibt. Für die Wintermonate empfiehlt sich eine trockene, frostfreie Lagerung im Keller oder Gartenhaus.

Wie befestigt man einen Sonnenschirm sicher?

Ein ausreichend schwerer Sonnenschirmständer ist die Grundlage jeder sicheren Befestigung, egal ob aus Granit, Beton oder befüllbarem Kunststoff. Granit-Ständer bieten durch ihr hohes Eigengewicht die grösste Stabilität für grosse, freistehende Mittelmastschirme. Wasser- oder sandbefüllbare Modelle sind leichter zu transportieren und eignen sich gut für Balkone mit begrenzter Tragfähigkeit. Bei fest installierten Mast-Systemen sorgt eine Bodenhülse für sicheren Halt bei Wind.

Fazit

Ein guter Sonnenschirm kombiniert die passende Form und Grösse mit einem stabilen Ständer und einer Bespannung mit UPF 50. Vor dem Sonnenschirm kaufen lohnt sich ein Blick auf die Masse des eigenen Tisches oder Sitzplatzes sowie auf die Windstabilität am Aufstellort. Wer 2026 online kaufen möchte, sollte Ständergewicht, Material und Schutzhülle direkt mitbestellen, statt sie nachträglich zu ergänzen. So bleibt der Schirm über viele Sommer stabil, flexibel einsetzbar und bietet zuverlässigen Schutz auf Balkon, Terrasse oder am Strand.

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